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14. Februar, 19:30 Uhr: Redaktionssitzung für den Pfarrbrief in der Pfarrkanzlei:
18. März 2012
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Hildegard Burian - eine neue Selige
Am Sonntag, 29. Jänner 2012, wurde Hildegard Burian im Dom zu St. Stephan selig gesprochen.
Hildegard Burjan ist seligHildegard Burjan, die Gründerin der Schwesterngemeinschaft "Caritas Socialis" (CS), ist seliggesprochen. Bei der Seligsprechungsfeier am Sonntagnachmittag, 29. Jänner 2012, im Wiener Stephansdom verlas der Präfekt der vatikanischen Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen, Kurienkardinal Angelo
Amato, das Seligsprechungsdekret des Papstes. Mit Hildegard Burjan hat die katholische Kirche weltweit erstmals eine Parlamentarierin seliggesprochen.
Im Seligsprechungsdekret erteilt Benedikt XVI. "die Erlaubnis, dass die ehrwürdige Dienerin Gottes Hildegard Burjan, Ehefrau und Mutter, Gründerin der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis, die im öffentlichen Leben auf christliche Weise eifrig danach strebte, dass das Evangelium als Sauerteig der irdischen Gesellschaft wirke, und dass die Würde der Frau, der Wert der Familie, der menschliche Zusammenhalt sowie das Gemeinwohl gefördert werden, künftighin als Selige verehrt" wird. Ihren Gedenktag setzte der Papst auf den 12. Juni, den Tag nach ihrem Todestag, eines jeden Jahres fest.
Nach der Verlesung des Dekretes wurde im Altarraum des Stephansdomes ein rund 5,5 mal 4 Meter großes Porträt Hildegard Burjans aufgezogen. Dann wurde eine einfach gehaltene Glasstele mit der Reliquie Hildegard Burjans in einer Prozession zum Altar gebracht und davor abgestellt. Neben einem Knochensplitter der Seligen enthält das Reliquiar auch ihren Ehering sowie jene Caritas-Socialis-Brosche, die bei der Öffnung ihres Sarges 2005 gefunden wurde. An der Prozession nahmen neben Sr. Judith Maria Tappeiner, der Leiterin der Caritas Socialis (CS), u.a. auch einige Kinder aus dem CS-Kindergarten Pramergasse teil.Frau, Politikerin, Gründerin der "Caritas Socialis"
Zum Auftakt des Seligsprechungsaktes hatte die Vizepostulatorin des Seligsprechungsverfahrens, Prof. Ingeborg Schödl, die Lebens- und Glaubensgeschichte Hildegard Bujans verlesen. Am 30. Jänner 1883 als Hildegard Freund im sächsischen Görlitz in eine liberale jüdische Familie geboren, studierte sie in Zürich Literatur und Philosophie und in Berlin Sozialwissenschaft. Im Jahr 1907 heiratete sie den gebürtigen Ungarn Alexander Burjan. Nach Heilung von einer schweren Krankheit konvertierte sie zur katholischen Kirche und ließ sich taufen.
Burjan setzte sich entschieden für die Gleichberechtigung der Frau, für die Bekämpfung der Kinderarbeit und für die Überwindung sozialer Missstände ein. Viele soziale Rechte für Frauen und Kinder, die heute selbstverständlich sind, gehen auf ihre Initiative zurück. Zu ihren wichtigsten politischen Forderungen zählte schon damals "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" für Frauen.
1912 gründete Burjan den "Verband der christlichen Heimarbeiterinnen" und 1918 den Verein "Soziale Hilfe". Als Frauen 1919 erstmals das aktive und passive Wahlrecht ausüben konnten, zog Burjan als erste christlich-soziale Abgeordnete in das österreichische Parlament ein. Am 4. Oktober 1919 gründete sie die religiöse Schwesterngemeinschaft "Caritas Socialis", mit dem Auftrag, soziale Not der Zeit zu erkennen und zu lindern.
Als große Ausnahme in der neueren Ordensgeschichte war Hildegard Burjan zugleich Oberin ihrer Gemeinschaft, Ehefrau (eines der führenden Industriellen seiner Zeit) und Mutter einer Tochter. Zugleich war sie die Beraterin führender Politiker der Ersten Republik, so von Bundeskanzler Prälat Ignaz Seipel.
Obwohl sie nur kurze Zeit dem Parlament angehörte, galt sie schon bald als dessen "Gewissen". Die tief religiöse Hildegard Burjan stellte sich dem Elend großer gesellschaftlicher Schichten und verschloss vor Jugendkriminalität, Verwahrlosung und Prostitution nie die Augen. Dadurch erwarb sie sich auch den Respekt sozialdemokratischer Politiker.
Als im Jahr 1920 Neuwahlen anstanden, zog sich Burjan aus Rücksicht auf ihre stark angeschlagene Gesundheit und wegen der zunehmenden antisemitischen Strömungen auch innerhalb ihrer Partei aus dem Parlament zurück, blieb aber weiter politisch aktiv. Hildegard Burjan starb am 11. Juni 1933 an einem schweren Nierenleiden.
Hohe Repräsentanten aus Kirche und Politik
An der von Kurienkardinal Angelo Amato geleiteten Seligsprechungsfeier nahm Österreichs Episkopat fast vollzählig teil: Kardinal Christoph Schönborn, Erzbischof Alois Kothgasser, die Bischöfe Egon Kapellari, Klaus Küng, Alois Schwarz, Manfred Scheuer, Ägidius Zsifkovics, Ludwig Schwarz und Christian Werner, die Weihbischöfe Helmut Krätzl, Franz Scharl, Stephan Turnovszky, Anton Leichtfried und Andreas Laun, Diözesanadministrator Benno Elbs sowie die Altbischöfe Maximilian Aichern und Paul Iby.
Aus Burjans deutscher Heimatstadt Görlitz nahm eine große Abordnung mit Bischof Wolfgang Ipolt und Altbischof Rudolf Müller an der Spitze teil, ebenso der Apostolische Nuntius in Wien, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen. An der Spitze zahlreicher Ordensvertreter kamen Prälat Maximilian Fürnsinn, Vorsitzender der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften, und Sr. Kunigunde Fürst, Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden.
Von politischer Seite waren Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, der zweite Nationalratspräsident Fritz Neugebauer, Vizekanzler Michael Spindelegger, Finanzministerin Maria Fekter, Klubobmann Karlheinz Kopf und Volksanwältin Terezija Stoisits zugegen.(red/KAP)
Neue Führung bei der Katholischen Männerbewegung im Dekanat Kirchberg a. We.
Bei der Dekantskonfernz am 9. Jänner 2012, im Gasthaus Tanzler, wurde eine neue Dekanatsleitung gewählt: Neuer Dekanatsobmann ist nun Siegfried Schwarz, Pfarre Edlitz
Bild v. li: Josef Nagl, Franz Trimmel, Mag. Dietmar Orgelmeister, Michael Brandstetter, Siegfried Schwarz, Johann Luef, Josef Kahofer, Pius ScherbichlerDem scheidenden Obmann, Leopold Kremsl, Pfarre Kirchberg a. We. und seinem Vorstand sagen wir für die aufopfernde Arbeit im Weinberg des Herrn ein Herzliches Vergelt's Gott!
Caritas-Schwerpunkt in unserer Pfarre
Sonntag, 25. September 2011Edlitz, Pfarrkirche St. Vitus – Blockstube und Dachstuhl
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Die ehemalige Wehrkirche St. Vitus in Edlitz besitzt die einzige original erhaltene Blockwerkstube ihrer Art im gesamten Ostalpenraum.
Führungen in Kirche und Pfarrhof
Weitere Informationen zum Tag des Denkmals "aus Holz" - HIER
Dienstag, 27. September 2011, 18:00 Uhr
Rathaussaal Grimmenstein
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Veranstalter: Caritas - Asyl und Integration NÖ, Projekt NeulandMehr Information
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