Liebe Männer der KMB und alle Männer der Pfarre

Weil wir nicht mehr oft Zusammenkommen können, möchte ich euch dennoch Gedanken für euer geistliches Leben mitgeben. Unser geistlicher Rat des Vikariates Pfarrer Bernhard Mucha schreibt zu den Sonntagsevangelien regelmäßig Kommentare, die überlegenswert sind. Ich möchte sie euch nicht vorenthalten.

Euer Obmann der KMB Edlitz
Karl Korntheuer

 

28. Sonntag im Jahreskreis

 

 Für Menschen ist vieles unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich. (Mk 10,27)

Für dich: Nichts ist unmöglich, auch wenn wir es derzeit oft hören!

 Liebe Freunde!
Dieses Wochenende hat's in sich: Im Vatikan und in ganz vielen Diözesen der Weltkirche startet ein einzigartiger Prozess: 1,4 Milliarden Katholiken werden sich auf einen Weg des Dialogs machen. Angesichts der globalen sozialen und ökologischen Probleme ist das schon eine gewaltige Aufgabe, und das Image der katholischen Kirche ist ebenfalls nicht gerade auf dem Höchststand. Die neuesten Erkenntnisse über die französischen Missbrauchsfälle sind katastrophal.
Und ... in Österreich stehen wir politisch wieder in einer Regierungskrise ...
"Wer kann da noch gerettet werden?" (Mk 10,26b) Die Frage der Jünger im heutigen Evangelium wird mit unterschiedlichem Akzent viele von uns beschäftigen:
https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2021-10-10

Vielleicht hilft diesmal auch die 2. Lesung, kurz und knackig: Gläubige Menschen brauchen sich nicht zu verstecken, denn das lebendige, kraftvolle Wort Gottes durchdringt alles und macht alles offenbar. Gleichzeitig wissen wir, dass dieses Wort der Heilung und Stärkung dient, dass es ein echtes Wort der Liebe ist.
Das macht auch Jesus im Evangelium deutlich: Es werden viele Fragen gestellt. Fragen, die sich jeder Mensch immer wieder einmal stellt: Wie werde ich ein wirklich guter Mensch? So könnte man die Frage "Was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?" (Mk 10,17b)  interpretieren. Spannend ist die spontane Gegenfrage Jesu: "Warum nennst du mich gut?" (Mk 10,18a). Die Antwort Jesu ist jedenfalls dem jungen Mann zu wenig, obwohl sie doch genügen würde. Erst beim "Mehr" des Lebens der Nachfolge  steigt er aus. Dennoch sind dann die Jünger sehr betroffen. Der Hinweis darauf, dass für Gott alles möglich ist (Mk 10, 27b) ist ein Schlüssel nicht nur im heutigen Evangelium sonder für die ganze Frohbotschaft.

Diese Überzeugung ist es wohl auch, die Papst Franziskus bewegt hat, die Weltkirche auf einen "synodalen Prozess" zu bewegen. Mit unterschiedlichsten Methoden werden Christinnen und Christen in den kommenden Jahren miteinander ins Gespräch kommen, miteinander beten, miteinander im Vertrauen auf die Wirkung des Heiligen Geistes eine dynamische Kirche des 21. Jahrhunderts entwickeln. Die Trümmer und Scherben der verschiedensten Skandale werden dabei sicher nicht zugedeckt, sie werden noch mehr zeigen, was für Gott alles möglich ist an Gutem
für ein gelingendes Leben des Einzelnen und der ganzen Menschheit. Mit ihm entsteht eine neue Kultur, die Heilige Stadt (siehe Apk 21).
Christen können erst recht wie ein Leuchtturm Orientierung bieten, gerade, wenn nicht alles glatt läuft, und sie sich entblößt fühlen, sie können wie Sternschnuppen Hoffnung auf erfüllte Wünsche vermitteln; nicht weil sie selbst so gut sind, sondern weil "DER Gute" (Mk 10,18) in ihnen alles möglich macht und sie "mit Abstand 🐘😉die besten" werden lässt.
Bleibt gesund!
Euer Pfarrer Bernhard Mucha

 

27. Sonntag im Jahreskreis

Liebe Freunde!

Gelegentlich passen Gedanken der Frohbotschaft, des Evangeliums und der ganzen Heiligen Schrift so gar nicht in das Bild des modernen Christen, der eine Gute Nachricht weitergeben möchte. Aber, beim genaueren Hinsehen sind sie nicht doch stimmig und aufmunternd?
Jeder weiß, dass menschliches Zusammenleben nicht einfach ist, jeder hat schon seine Erfahrungen gemacht, dass vieles nicht so gelingt, wie man gerne hätte. Spannend ist, dass die Liturgen diesmal beim Evangelium die sperrigere Passage für die Kurzfassung vorsehen, nicht diejenige, welche viele gerne anlässlich einer Kindertaufe wählen. Ich denke aber, dass dieses Evangelium in der langen Fassung erst alles verständlich macht:
https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2021-10-03

Es gehört zur Botschaft Jesu, dass sie zwar immer wieder klare Prinzipien enthält, Jesus aber auch davor warnt, einander aufgrund dieser zu beurteilen oder gar zu verurteilen. Kinder haben damals als "noch nicht Erwachsene" keinen gesellschaftlich hohen Stellenwert gehabt, waren sie doch in erster Linie Last, die erst später Sinnvolles zum Gemeinschaftsleben beitragen konnte. An ihnen zeigt Jesus, dass niemand von seinem Segen ausgeschlossen werden darf. Damit wird sein strenges Wort zu den Erwachsenen, das er zuvor gesprochen hat, kein Wort der Verurteilung, sondern ein Wort klarer Neu-Orientierung. Irgendwie gleicht das Evangelium einer Wanderkarte, die der Wanderer, der freiwillig oder gezwungenermaßen Reisende oder der Pilger immer wieder zur Hand nehmen, um sich zu orientieren. Dabei kann es durchaus geschehen, dass man feststellt, ein Stück des Weges falsch gegangen zu sein und sich neu orientieren muss. Egal, wo Du gerade stehst und noch mehr egal, wo andere sich gerade befinden: Sie alle haben ein Recht auf dieses vorbehaltlose Angenommen-Sein durch Jesus und durch einen jeden von uns. Sie haben aber auch ein Recht, auf neue Orientierungshilfen, die wir einander geben können.

Ein Leuchtturm gibt Orientierung, Sternbilder geben Orientierung jedem, der sich mit ihnen auskennt, so dürfen wir einander Lichtzeichen für ein gelingendes Leben werden.  Jesus zeigt uns, wie wir darin "mit Abstand 🐘😉die besten" werden und in unserer Welt eine Kultur  "Heiligen Stadt der Liebe" entwickeln.
Bleibt gesund!


Euer Pfarrer Bernhard Mucha

26. Sonntag im Jahreskreis

Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns. (Mk 9,40) Für dich: Um Jesus verlieren sich alle Polarisierungen!

 Liebe Freunde!
Wie oft hat man den Eindruck, dass die anderen schuld sind, wenn irgendetwas nicht gelingt oder nicht gut ausgeht. Jeder kennt das, die Ausreden finden sich leicht. Das kennen viele bereits aus der Schule: "Aber die Susi hat doch auch ..., oder der Fritz hat zuerst angefangen, oder der Lehrer is' unfähig", keinesfalls ist man selbst schuld.
Derzeit sind es für die Geimpften die Ungeimpften, die eine Gefahr darstellen und umgekehrt interessanterweise auch.
Ähnlich geht es auch mit dem Klima und dem Umweltschutz. Viele denken und äußern es sogar, dass die anderen anfangen sollen und  anderswo entsprechende alternative Projekte entstehen sollten und demnach die anderen an der aktuellen Misere Schuld tragen würden.
Die heutigen Schriftstellen machen deutlich, dass die Bibel zuerst auf Selbstverantwortung des Einzelnen baut:
https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2021-09-26

Natürlich geht es Jesus absolut nicht um Selbstverstümmelung. Sondern es geht ihm darum, dass jeder zunächst einmal "vor seinen eigenen Haustür kehrt." Schon Mose äußert in der ersten Lesung den Wunsch, dass "das ganze Volk des Herrn zu Propheten würde". (Num 3,29) Christen sind davon überzeugt, dass dies mit der Taufe tatsächlich geschieht. Bei der Chrisamsalbung wird signalisiert, dass jeder Getaufte zum Propheten gesalbt worden ist, so dass in ihm Gottes Heiliger Geist lebendig ist. Die Sehnsucht des Mose geht in die Richtung der bewussten Selbstverantwortung des Einzelnen und des ganzen Volkes. Darauf weist auch Jesus hin. Und jeder, der gut handelt, ist auf dem richtigen Weg, egal ob er sich selbst als Jünger sieht oder augenscheinlich zu dieser Gemeinschaft gehört. Nicht was der andere tut oder nicht tut ist entscheidend, sondern was jeder selbst aus der konkreten Situation in Eigenverantwortung macht. Und je mehr es zum Wohl möglichst aller beiträgt, umso besser ist es und umso mehr trägt es Spuren der Liebe Gottes.

Das 3. Jahrzehnt des 3. Jahrtausends scheint die Menschheit auf besondere Weise mit dieser Eigenverantwortung jedes Einzelnen zu konfrontieren. Das pandemische Virus, die augenscheinlichen klimatischen Veränderungen, diverseste Fluchtbewegungen führen Menschen an Grenzen und darüber hinaus. Es geht darum neue Wege zu beschreiten. Wie alle jeweils konkret miteinander und mit der Zukunft umgehen wird auch die Zukunft des Lebens auf unserem Heimatplaneten beeinflussen. Es ist eine historische Chance zumindest aus einem Aneinander-Vorbei oder Nebeneinander-Her ein echtes, globales Miteinander zu entwickeln, inspiriert von Gottes Kraft.


Als Leuchtturm dieses verantwortungsvollen Miteinanders und als Sternschnuppen des neuen WIR-Bewusstseins werden wir "mit Abstand 🐘😉die besten" und unseren Globus im 3. Jahrtausend zur "Heiligen Stadt der Liebe" transformieren.
Bleibt gesund!
Euer Pfarrer Bernhard Mucha


24. Sonntag im Jahreskreis

 Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete ihm: Du bist der Christus! (Mk 8,29)

Für dich: Wer ist dieser Jesus für dich, so ganz persönlich?

  Liebe Freunde!
"Wie kann so etwas passieren?" Solche Fragen stellen sich viele angesichts von Bildern diverser Katastrophen, oder wenn sie selbst einem persönlichen Schicksalsschlag erleiden. "So etwas darf nicht sein!" ist die normale und zutiefst menschliche Situation: So ist es den Menschen vor 20 Jahren gegangen. Ich glaube, dass sich fast jeder, der heute über 25 Jahre alt ist, erinnern kann, wo er zum ersten Mal die Nachricht von den Attentaten des 11. September 2001 in Amerika erfahren hat. Dieses Ereignis hat sich eingebrannt, hat fassungslos gemacht, hat und, wie heute viele sagen, die Welt verändert. Derzeit geht es der Menschheit mit diesem lästigen Virus wieder so: Es verändert die Welt, es verändert Beziehungen, es verändert alltägliche Verhaltensweisen. Und noch ist kein Ende abzusehen. Geduld ist gefordert, Geduld mit der Situation und Geduld mit Andersdenkenden, die ihre jeweilige "Theorie" für "Wirklichkeit" halten. Übrigens der naturwissenschaftliche Denker, weiß, dass alles Theorie ist, was aufgrund von Wahrscheinlichkeiten zum naturwissenschaftlichen Gesetz erhoben wird: So gilt z.B. das Gesetz der Schwerkraft so lange, bis das Gegenteil beweisbar auftritt, das wird aber wahrscheinlich nie passieren, also gilt es ...


Die Jünger Jesu und viele andere erlebten Jesus als einen Weltveränderer, ja als Weltverbesserer, als Weltheiler ("Heiland"). Viele Sehnsüchte nach einer besseren Welt hat er geweckt und gefördert:
https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2021-09-12
"Das darf doch nicht wahr sein" - wie kann der Heiland, der Messias von seinem bevorstehenden Leiden sprechen? Wenn wir ehrlich sind, müssen wir eingestehen, seine Aussage passt doch so gar nicht in unser Leben! "Nine-Eleven" passt ebenso wenig in unser Leben, wie dieses Corona-Dings: Und doch diese Begebenheiten sind einfach da und fordern heraus.


Da kann man, wie Petrus, sagen: "Das darf nicht sein!" oder wie Widerstandskämpfer "zu den Waffen" rufen. Man kann aber auch Dinge als gegeben feststellen und sich fragen, wie das Beste daraus gemacht werden kann. Und selbst da ist Experiment gefragt: Ob die jeweilige Handlung richtig war, erweist die Zukunft; nichts tun ist in jedem Fall falsch, aber etwas nach bestem Wissen und Gewissen im Blick auf die Mitwelt und die Zukunft tun, kann nicht wirklich falsch sein.
Dass das nicht leicht wird, ist klar, auch wenn Jesus den Menschen Lasten abnimmt. Als Leuchtturm universaler Weltverantwortung und Sternschnuppen der Hoffnung werden wir "mit Abstand 🐘😉die besten" Bauleute der Stadt der Liebe, der Heiligen Stadt, werden.

Bleibt gesund! Euer Pfarrer Bernhard Mucha

 


gepostet von: Heinz Niederleitner

  aus Oberösterreich | KirchenZeitung

Es war eine Meldung Ende Juli, die der näheren Betrachtung wert ist: Erzbischof José Rodríguez Carballo von der Ordenskongregation berichtete, dass der Vatikan gegen zehn Gründer geistlicher Gemeinschaften ermittelt, die sich auf dem Weg zur kirchlichen Anerkennung befinden: Unter anderem geht es um spirituellen und sexuellen Missbrauch, aber auch um Finanzfragen. 

Ordens- und Gemeinschaftsgründer sind meist charismatische Persönlichkeiten. Die Theologie versteht unter Charisma eine von Gott verliehene Gnadengabe. Im alltäglichen Sprachgebrauch ist die Gnade gemeint, Menschen an sich zu binden. In dieser Sicht erscheint Charisma als etwas Positives. Die Soziologie ist da realistischer: Max Weber hat den Begriff der charismatischen Herrschaft entwickelt. Die Herrschaft eines charismatischen Anführers baut auf seiner Anziehungskraft auf. Das deckt die Ambivalenz auf: Wie ein Messer, das Brot zur Sättigung von Menschen schneidet, aber auch zum Verletzen dienen kann, kommt es darauf an, wozu Charisma verwendet wird. Es geht hier nicht um Vorverurteilungen, sondern um notwendige Wachsamkeit. 

Am sichersten ist es, statt auf Charisma auf Vernunft zu setzen. Dazu sei an die Enzyklika „Fides et ratio“ von Johannes Paul II. erinnert: „Denn die Kirche hält zutiefst an ihrer Überzeugung fest, dass sich Glaube und Vernunft ‚wechselseitig Hilfe leisten können‘, indem sie füreinander eine Funktion sowohl kritisch-reinigender Prüfung als auch im Sinne eines Ansporns ausüben, auf dem Weg der Suche und Vertiefung voranzuschreiten.“ Dass Johannes Paul II. selbst den charismatischen Gründer der Legionäre Christi und dann als Missbrauchstäter entlarvten Marcial Maciel gefördert hat, bestärkt nur die Erkenntnis, dass niemand gegen die charismatische Blindheit gefeit ist. Aufgabe der Kirche ist es, die Gläubigen vor dieser Blindheit zu schützen. Denn Charisma darf in der Kirche nur dem Glauben dienen, nicht aber der Etablierung von missbrauchsanfälligen Machtgefügen.


 

Maiandacht der KMB

Heuer wird es in der Pfarre aus terminlichen Gründen - unsichere Rückkunft von Kaplan Konda aus Indien - keine Maiandacht geben. Ich möchte euch aber zu der Maiandacht des Dekanates am Freitag, 14. Mai 2021, nach Mönichkirchen einladen. Also:

Freitag, 14. Mai 2021, 19:00 Uhr

Dekanats - Maiandacht in Mönichkirchen 

18:30 Uhr Rosenkranz


 


Liebe Männer!

Seit einem Jahr war es nicht mehr möglich, uns bei einer Männerrunde zutreffen. Es gab keine Zeit, sich im Gespräch, zum Gedankenaustausch oder bei religiösen Feiern zu treffen. Ihr habt euch aber bei verschiedenen handwerklichen Einsätzen für unsere Pfarre getroffen. Es gab nämlich viel zu tun: Im Frühjahr benötigte die Jugend bei der Revitalisierung des Pfarrgartens zum Franziskusgarten eure Hilfe. Von September bis Dezember heißes volle Power bei der Renovierung der Kirche in Grimmenstein. Weit über tausend Stunden ward ihr da freiwillig im Einsatz. Dafür wurdet ihr auch gebührend gelobt. Zu unserer Runde gehören auch Männer, die nicht mehr so einsatzfähig sind. Sie sind an Familie und Haus gebunden, weil die Corona-Pandemie keine größeren Treffen zulässt. Wir fühlen uns einsam. Der Kirchgang, der Plausch auf dem Kirchplatz und auch in der Gastwirtschaft fehlt uns. All das können mediale Angebote nicht ersetzen. Freuen wir uns darauf und geben wir die Hoffnung nicht auf, dass wir uns bald wieder bei Veranstaltungen unserer Gemeinschaft treffen können. 
Ich wünsche euch eine schöne Zeit und nützen sie die Angebote im Fernsehen, am Komputer oder am Handy

Ihr Karl Korntheuer


 „Sei so frei“ für Straßenkinder in Nairobi

Immer am dritten Adventsonntag führt die KMB die Sammlung „Sei so frei“ durch. Heuer wollen wir sie anders gestalten.

Am ersten Adventsonntag teilen wir wieder unseren Adventkalender aus, der auch neu gestaltet wurde.

Dazu wird es ein Säckchen mit Informa􀀻onen geben, das Sie mit ihrer Spende am dritten Adventsonntag bei

der Sammlung vor der Kirchentüre abgeben können. Dabei ist auch ein Erlagschein, mit dem Sie Ihre Spende

jederzeit für die Straßenkinder in Afrika aufgeben können. Säckchen mit Erlagschein liegen auch auf den

Schriftenständen auf.

 

 

Hunger und Armut prägen das Leben der Straßenkinder im Mukuru Slum in Nairobi.

Schenken Sie Hoffnung und Zukunft! Nur Bildung besiegt die Armut.

Nur so können wir die Menschen in diesen Ländern aus der Versklavung

durch unsere aggressiven Wirtschaftsformen befreien.

Männerwallfahrt

Selig der Mann einer guten Frau

KMB-Diözesanobmann Richard Wagner, KMB-Vikariatsobmann Franz Grassl (Wien-Stadt), Pfarrer Richard Posch (Geistl. Assistent der KMB im Vikariat unter dem Wienerwald), Domdekan Em. Univ.-Prof. Rudolf Prokschi, KMB-Vikariatsobmann Johann Schachenhuber (Nord-Vikariat).
  • KMB-Diözesanobmann Richard Wagner, KMB-Vikariatsobmann Franz Grassl (Wien-Stadt), Pfarrer Richard Posch (Geistl. Assistent der KMB im Vikariat unter dem Wienerwald), Domdekan Em. Univ.-Prof. Rudolf Prokschi, KMB-Vikariatsobmann Johann Schachenhuber (Nord-Vikariat).
  • Foto: Franz Vock
  • hochgeladen von Der SONNTAG Redaktion

Domdekan Univ.-Prof. Rudolf Prokschi leitete am 8. November den Männer-Wallfahrtsgottesdienst in Klosterneuburg.

Unter dem Motto „Selig der Mann einer guten Frau! Die Zahl seiner Tage verdoppelt sich“ (Jesus Sirach 26,1) feierte der ursprünglich zum Leiter der Diözesan-Männerwallfahrt der Katholischen Männerbewegung der Erzdiözese Wien gewählte Domdekan Univ.-Prof. Rudolf Prokschi am 8. November den Gottesdienst in der Stiftskirche von Klosterneuburg und lud die Männer aus den verschiedenen Vikariaten ein, „bewusst einen Blick auf die Frau“ zu richten.

Prokschi wies darauf hin: „Der hl. Leopold wird als staatstragend beschrieben, er hat sich für den Frieden eingesetzt, eine Politik für das Volk gemacht, für Ausgleich gesorgt, auf Macht, den Kaiserthron verzichtet, Klöster, Orte des Gebets gegründet. Agnes, seine Frau, die Tochter von Kaiser Heinrich IV., kommt aus einem vornehmen Geschlecht. Über sie ist uns nicht viel überliefert. Das war damals Anfang des 12. Jahrhunderts nicht üblich.“

„Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine Frau“, sagt der Volksmund. Mit diesem Wort skizzierte Prokschi den Einfluss von Agnes auf Leopold und sagte: „Agnes ist voll hinter Leopold in seinem politischen Handeln gestanden. Sie hat über Politik Bescheid gewusst, wahrscheinlich haben die beiden darüber gesprochen. Sie hat dadurch viel Kraft, Talente, Begabungen gefördert, die Sorge für die Familie übernommen, sie hatten eine stattliche Kinderschar, von 18 Kindern ist zu lesen, die Sorge für die Familie in besonderer Weise übernommen, ihm den Rücken freigehalten.

Es war ein Leben in einer geglückten Partnerschaft. Sie ermöglichte ihm einen privaten Rückzugsraum, um einfach Mensch sein zu dürfen, einen Raum, wo er Privatmann sein konnte, um neue Kraft zu schöpfen für die vielen Herausforderungen“, führte Prokschi aus.

KMB-Diözesanobmann Richard Wagner verlieh dem Geistlichen Assistenten der KMB im Vikariat unter dem Wienerwald, Pfarrer Richard Posch, der in den vergangenen Jahren die Wallfahrtshefte geschrieben hat, das KMB-Ehrenzeichen in Gold.

Auch dem vielseitig aktiven Vikariatsvorsitzenden im Vikariat Wien Stadt, Franz Grassl, der für die entwicklungspolitische Aktion „Sei So Frei–Bruder in Not“ Hervorragendes leistet, wodurch die SSF-Spenden von der Steuer absetzbar und die Voraussetzungen des Österreichischen Spendengütesiegels gegeben sind, wurde das KMB-Ehrenzeichen in Gold verliehen.

 

Einige Termine der Katholischen Männerbewegung, die Euch interessieren können: 

Palmbesen - Aktion

Wir wollen auch heuer wieder Palmbesen binden. Wegen Corona können wir das im Pfarrhof nicht gemeinsam tun. 
Palmkätzchen sind jetzt zu schneiden. Wer mitmacht und zu Hause Besen bindet, kann Palmkätzchen im Pfarrhof holen. Buchs, Ilex und Segenbaum (keine Tujen) sind selbst zu besorgen. Wir brauchen ca. 120 -150 Stück Palmbesen in der Größe von 20 cm - 50 cm. Wer mitmacht und wieviele er macht möge sich bei Karl Korntheuer od. Siege Schwarz melden. Fertig sollen sie bis 19. März sein, damit wir sie am Sonntag, 21. März, gegen eine Spende abgeben können.

 

Dezember 2020: Sei so frei - Sammlung: heuer für Projekte für die Straßenkinder in Afrika

 

Für Interessierte veranstaltet die AMG der KMB in Heiligenkreuz 2020 un 2021 einige Vorträge zu großen Persönlichkeiten der Kirche.

 

 
 
 
 

     Liebe Freunde der Katholischen Männerbewegung! 

Klimawandel 

Papst Francesco richtet sein Schreiben an jeden Menschen; so kann man sich an die Enzyklika „Pacem in terrris“, von Papst Johannes XXIII. erinnern, dessen Lehrschreiben nicht nur an alle Katholiken gerichtet war, sondern an alle Menschen guten Willens. Franz von Assisi ist für den jetzigen Papst ein Vorbild „für die Achtsamkeit gegenüber dem Schwachen und für eine froh und authentisch gelebte ganzheitliche Ökologie“. Es geht auch um den inneren Frieden der Gesellschaft. Papst Francesco benennt die Erde als unser gemeinsames Haus, er will die gesamte Menschheitsfamilie in der Suche nach einer nachhaltigen und ganzheitlichen Entwicklung vereinen. Gaudium et spes Autorität ein: Der Krieg sei völlig zu untersagen. 

Der Papst verweist auf die Umweltverschmutzung, das Müllproblem, die Wegwerfkultur, den Klimawandel, die Wasserknappheit und den Verlust der Artenvielfalt. Papst Francesco stellt sich auf die Seite der Wissenschafter, die davon ausgehen, dass die Erwärmung des Klimasystems menschengemacht ist. Unentbehrlich ist für das menschliche Leben die Bedeutung von sauberem Trinkwasser zur Erhaltung des menschlichen Lebens und der Ökosysteme von Erde und Wasser. Der Papst macht darauf aufmerksam. Dass es eine „ökologische Schuld“ zwischen dem Norden und dem Süden gibt. Damit verbindet er die Aufforderung, dass die entwickelten Länder zur Lösung dieser Schuld beitragen, indem sie den Konsum nicht erneuerbarer Energie in bedeutendem Maß einschränken und Hilfsmittel in die am meisten bedürftigen Länder bringen, um politische Konzepte und Programme für eine nachhaltige Entwicklung. 

Der Vorwurf an das jüdisch-christliche Denken, dass der Auftrag, sich die Erde zu unterwerfen, die Ausbeutung der Natur begünstigt hat, wird von Papst Francesco als eine falsche Interpretation der Bibel zurückgewiesen. Als zentrale Wurzel der ökologischen Krise betrachtet der Papst die große anthropozentrische Maßlosigkeit der Moderne. Die Arbeit ist eine Notwendigkeit, sie ist Teil vom Sinn des Lebens auf dieser Erde, Weg der Reifung, der menschlichen Entwicklung und der persönlichen Verwirklichung.

Es müsse vor allem ein Dialog miteinander verstärkt werden, der auch auf die Schonung der Natur, die Verteidigung der Armen und den Aufbau eines Netzes der gegenseitigen Achtung und Geschwisterlichkeit ausgerichtet ist.

Euer Vikariatsmännerseelsorger

Pfr. Lic. Richard Posch

 

 

Katholische Männerbewegung zum Vatertag: Kinder brauchen engagierte Väter

 

„Engagierte und liebevolle Väter sind ein Segen für unsere Gesellschaft! Deshalb ist es der Katholischen Männerbewegung gerade am Vatertag ganz besonders wichtig, darauf hinzuweisen, dass dieses Engagement im Rahmen des Papamonats von der Politik gewürdigt wird“, so Ernest Theußl, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreichs. 

Die ersten Schritte am Weg zum Rechtsanspruch sind bereits gemacht – allerdings nur für eine kleine Gruppe. Für die Katholische Männerbewegung ist es unverständlich, dass die beispielhafte Regelung im Bundesdienst nicht für alle Väter gelten soll. „Ich appelliere an die neue Sozialministerin Dr.in Brigitte Zarfl im Namen der zahlreichen engagierten Väter dieses Landes, dass den Lippenbekenntnissen der Vorgängerregierung noch dieses Jahr eine Beschlussfassung für alle Väter folgt.“, ergänzt Theußl. Wenn mangelnde Väterbeteiligung – wie unlängst von der Vorgängerministerin Dr.in Juliane Bogner-Strauß – vorwiegend als „ein gesellschaftliches als ein rechtliches Problem“ bezeichnet wurde, dann sollte die Politik im Sinne ihres gesellschaftspolitischen Lenkungsauftrags hier zum Wohl der Gesellschaft tätig werden. 

„Österreich braucht einen umfassenden und öffentlichen Diskurs über Vaterschaft: Politische und wirtschaftliche Maßnahmen sollten getroffen werden, die Väter weiterhin unterstützen und anregen sollen, ihren geschlechtergerechten Anteil an der Familienarbeit zu übernehmen“, erklärt Männerforscher Dr. Erich Lehner.

   


 Maiandacht bei der Pfeffer - Kapelle

  Am Dienstag, 8. Mai 2018, trafen sich bei der Pfefferkapelle etwa 40 Gläubige, die mit Msgr. Bauduin Maiandacht feierten. Eingeladen hat die Katholische Männerbewegung der Pfarre, deren Männer die Andacht mit texten und Musik mit gestalteten. Zum Abschluss traf man sich beim Bauernhof Pfeffer zu einer Agape, bei der es bei Most und Weckerl Gelegenheit zu einem gemütlichen Plausch gab. Ein Dankeschön geht an die Familie Pfeffer, die uns tatkräftig unterstützte. 

 

 

 

Arbeiten wir unverdrossen weiter.

GOTT der Herr wird helfen.

Arnold Janssen

 

Auf eifriges Mittun freut sich euer Obmann Karl

 

 
 
 
 
 

 Maiandacht bei der renovierten Lehenkreuz-Kapelle
7. Mai 2017, 19:00 Uhr

 

 

 

Väter und Großväter
Papas und Opas zum Vatertag

Der libanesisch-amerikanische Philosoph und Schriftsteller Khalil Gibran lässt in seinem Buch „Der Prophet" diesem sagen:

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch.
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
denn ihre Seelen wohnen im Haus der Zukunft, das ihr nicht besuchen könnt,
nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht,
sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.

Was Gibran hier den Eltern ans Herz legt, gilt auch für uns Großeltern.
Wir dürfen unsere Enkel ein Stück des Weges begleiten.
Freuen wir uns an ihnen: an ihrem Wachsen und Gedeihen, an ihrer Lebendigkeit, an ihrer Fröhlichkeit. Freuen wir uns, wenn sie flügge werden. In ihre Zukunft können wir ihnen nicht folgen.

 

Autor: Erwin Hölzl, Bezirksschulinspektor in Ruhe, ehemaliger KMB-Sekretär

 


  

 

 Feier der Karwoche

Gründonnerstag:

Ölbergandacht
nach der Eucharistiefeier zum Gründonnerstag

Wachen und Beten mit dem Herrn Jesus am Ölberg

 

Karsamstag

14:00 Uhr: Grabandacht der KMB in der Pfarrkirche

eine Stunde in Gebet und Meditation vor dem Heiligen Grab 


 Palmbesen für die Pfarrbevölkerung

Auch heuer hat sich wieder eine Schar fleißiger Männer eingefunden, um große und kleine Palmbesen zu binden. Sie können am Sonntag vor dem Palmsonntag nach den hl. Messen und am Palmsonntag vor der Prozession gegen eine kleine Spende erworben werden. Mit dem Reinerlös unterstützen wir Projekte in der Pfarre und in der Mission.

Ein herzliches Dankeschön allen fleißigen Helfern!

 


  

ARENUM 

 Zeit teilen - Gemeinwohl erleben -  mehr

 


 

Zeit teilen

mit dem, der uns braucht
mit dem, der uns etwas zu sagen hat
mit dem, der Arbeit sucht
mit dem, dem wir helfen können
mit dem, dem wir unsere Erfahrungen
weitergeben dürfen

Information:
www.arenum.at

  


Schöpfungsverantwortung

Papst Franziskus nimmt in dem Schreiben "Laudatio si" mit deutlichen Worten zu diesem Thema Stellung

Mehr


 Papst warnt vor einer
"Welt ohne Väter"

Papst Franziskus hat bei der Generalaudienz am 28. Jänner die Rolle des Vaters in Familie und Gesellschaft thematisiert. In seiner Ansprache warnte er vor einer "vaterlosen Gesellschaft" in den westlichen Ländern. Viele Väter nähmen ihre Erziehungsverantwortung nicht wahr, sagte Franziskus. Sie machten ihre Kinder faktisch zu Waisen. Damit fehlten sie dem Heranwachsenden als Vorbilder und Vermittler von Werten und Zielen. Die Abwesenheit einer Vaterfigur könne im Leben von Kindern und Jugendlichen schwere "Lücken und Verletzungen" verursachen, so der Papst. Oft seien Väter zwar anwesend, aber ohne ihrer erzieherischen Aufgabe nachzukommen. Sie zögen sich in ihr Berufsleben zurück oder seien unfähig, mit ihrer Verantwortung richtig umzugehen.


Wir haben Thema Religion an die Frauen delegiert


  

Katholische Männerbewegung 

Die  Katholische Männerbewegung (KMB) der Pfarre Edlitz, zählt rund 40 Mitglieder.  Sie  besteht seit etwa 1952  und trägt ihren Teil für das Gelingen eines aktiven Pfarrlebens bei.

Vorstand seit 15. 3. 2014 :
Geistlicher Leiter: Pfarrer Ulrich Dambeck
Obmann: Karl Korntheuer
Obm.Stv: Siegfried Schwarz und Alois Mitsch
Schriftführer: Gernot Wöhrer
Kassier: Franz Vollnhofer

Aktivistenkreis:
Für anstehende Arbeiten und für die Vorbereitung der Männerrunden  trifft sich ein erweiteter Vorstand. Zur Zeit sind neben dem Vorstand folgende Männer im Aktivistenkreis :        
Gottfried Bürger, Mitsch Alois, Tanzler Erich, Wöhrer Gernot, Franz Vollnhofer

Männerrunden:
Die Männer der Pfarre werden drei- bis viermal im Jahr nach einer  hl. Messe abwechselnd im Pfarrsaal in Edlitz oder in den Gasthof Tanzler in Grimmenstein zu Männerrunden eingeladen. Bei diesen Zusammenkünften werden Themen des Familienlebens, der Gesellschaft und  Religion aus katholischer Sicht behandelt und ausgiebig diskutiert. Ein gemütlicher Ausklang rundet den Abend ab.
Gäste, also Nicht-KMB-Miglieder sind immer gern gesehen und willkommen!

Unsere Veranstaltungen findest du im Terminkalender            

 

Sonstige Aktivitäten:

Praktische Arbeiten rund um die Kirchen und Pfarrhof (Rasen mähen, Schnee schaufeln,…)
Wallfahrt nach Klosterneuburg (Diözesan-Veranstaltung)
Gestaltung einer Adventandacht am  Karl Seidl Platz in Edlitz
Adventmarkt am 8.Dezember -  „Fair-Trade“-Verkaufsstand in Grimmenstein
Kreuzweggestaltung
Palmbuschen binden und verteilen (Palmsonntag)
Andacht am Karsamstag beim Grab Jesu
Maiandachtgestaltung
Vorbereitungsarbeiten für Ostern, Fronleichnam, Weihnachten

  
Die KMB Katholische Männerbewegung -  Pfarrgruppe Edlitz  ist eingegliedert in die Pfarre Edlitz, in das Dekanat Kirchberg am Wechsel, in das  Vikariat Süd (unter dem Wienerwald) und in die Erzdiözese Wien.  
                                       
Leitsätze unserer Bewegung sind auf der Homepage der Männerbewegung unter www.kmbwien.at zusammengefasst.

KMB der Erzdiözese Wien (http://www.kmbwien.at/)

 

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