Newsletter VI - #StayHome 🏡

Die Fastenzeit ist ja bekanntlich eine Zeit der Umkehr. So deutlich wie dieses Jahr war diese Zeit des Verzichts aber noch selten spĂŒrbar, denn der Coronavirus zwingt uns gewissermaßen gerade dazu, in vielfĂ€ltiger Weise zu fasten, unser Leben zu ĂŒberdenken und alltĂ€gliche Dinge wieder ganz neu wahrzunehmen. Immer wieder mĂŒssen wir uns die Frage stellen: Was ist wirklich notwendig und worauf kann ich verzichten?

Worauf Sie derzeit sicher nicht verzichten mĂŒssen, sind die aktuellen Neuigkeiten rund um unser Projekt, die ein oder andere geplante Veranstaltung sowie Tipps und Tricks, wie Sie auch trotz AusgangsbeschrĂ€nkungen oder HeimquarantĂ€ne das Klima schĂŒtzen können:

Tipps fĂŒr mehr Ökologie im Internet 🌳

 Aktuell heißt es fĂŒr die meisten von uns: Zu Hause bleiben, abwarten und Tee trinken. Dadurch wird in diesen Tagen besonders oft das Internet fĂŒr die Arbeit im Home Office, als Informationsquelle oder auch einfach zum Zeitvertreib genutzt. Was man dabei meist vergisst, ist, dass auch unsere elektronischen GerĂ€te und das Internet einiges an Energie fressen. In Deutschland ist beispielsweise - in CO2-Äquivalenten gerechnet - der Energieverbrauch fĂŒr Internetanwendungen genauso hoch wie der des Flugverkehrs (vgl. spektrum.de)! Denn nicht nur das EndgerĂ€t alleine, sondern auch alle nötigen Mobilfunk-Infrastrukturen sowie die Rechenzentren verbrauchen Energie (die zudem meist nicht aus Ökostrom stammt). Da die verschickten Datenmengen zudem stetig zunehmen, immer mehr und hochauflösendere Videos ĂŒbertragen und die Infrastrukturen immer weiter ausgebaut werden, steigt dieser Energieverbrauch auch weiterhin an.

Daher ist es höchste Zeit, sich auch im Internet ĂŒber seinen ökologischen Fußabdruck Gedanken zu machen! Zum GlĂŒck haben wir den ein oder anderen Tipp fĂŒr Sie parat, wie man im Internet ganz einfach Energie sparen und somit die Umwelt schĂŒtzen kann:

1.) GerÀte möglichst lange verwenden

Die Produktion jedes Gegenstandes verbraucht Energie. Dass es der Umwelt schadet, sich jedes Jahr ein neues Smartphone zu kaufen, ist naheliegend. Ziel sollte es sein, jedes angeschaffte GerĂ€t so lange als möglich verwenden zu können. Auch durch die richtige Pflege und einen vorsichtigen Umgang (z.B. Verwendung von SchutzhĂŒllen und Schutzfolien) lĂ€sst sich die Lebensdauer von Laptop, Smartphone und Co. verlĂ€ngern. GenĂŒgend Tipps diesbezĂŒglich findet man im Internet (z.B. von BackMarket). Auch der Kauf generalĂŒberholter, bereits gebrauchter GerĂ€te ist eine gute Möglichkeit (z.B. bei refurbed.at).

2.) Recycling alter GerÀte

Sollte es dennoch vorkommen, dass man ein GerĂ€t nicht mehr benötigt, ist es wichtig, es richtig zu entsorgen. Denn auch alte oder kaputte GerĂ€te können noch weiterverkauft oder z.B. in der Ö3-WundertĂŒte gespendet werden. So können die GerĂ€te noch ein zweites Leben erhalten oder zumindest Teile davon recycelt und wiederverwendet werden.

3.) "Unplugged" macht Sinn

Fertig aufgeladene GerĂ€te sollten immer abgesteckt werden, um einerseits den Akku zu schonen und andererseits Stromverbrauch durch das LadegerĂ€t zu verhindern. Dasselbe gilt auch fĂŒr GerĂ€te wie beispielsweise Internet-Router oder TV-Boxen: Auch sie können einfach abgesteckt werden, solange sie nicht benötigt werden. Sind die GerĂ€te nur fĂŒr kurze Zeit außer Gebrauch, so sollte der Stand-By-Modus aktiviert werden. Sie wissen noch nicht, wo sich bei Ihren GerĂ€ten der Stand-By-Modus befindet? Dann wĂ€re jetzt eine gute Gelegenheit, ihn zu suchen und auszuprobieren!

4.) Sparsamer Umgang mit Clouds und Datenzentralen

Jede Datei, die online gespeichert wird, benötigt Energie zum Hochladen der Datei, zum Speichern in Datenzentralen und zum erneuten Abrufen. Alles Energie, die sich ganz einfach vermeiden lĂ€sst durch Speichern auf lokalen Laufwerken, Festplatten oder USB-Sticks. Möchte man dennoch Online-Speicherplatz verwenden, sollte man sich gut ĂŒberlegen, welche und wie viele Dateien man hochlĂ€dt.
Dasselbe gilt auch fĂŒr E-Mails: Jedes versendete E-Mail wird ĂŒber Datenzentralen an den EmpfĂ€nger weitergeleitet. Daher kann man auch hier durch das Vermeiden unnötiger Mails sowie irrelevanter AnhĂ€nge ganz leicht Energie sparen.

5.) Suchmaschinen vermeiden

Ähnliches gilt fĂŒr Suchmaschinen: FĂŒr jede Suche mĂŒssen erst die Begriffe eingegeben und an die Datenzentrale der Suchmaschine ĂŒbermittelt, dort verarbeitet und schließlich die Ergebnisse wieder zurĂŒckĂŒbermittelt werden. Suchmaschinen sind zwar gut und schön, aber nicht immer notwendig! Denn besucht man eine Seite öfter oder kennt man die genaue Adresse einer Seite, so kann man diese ĂŒber die Eingabezeile des Browsers auch ganz einfach ohne den unnötigen "Umweg" ĂŒber Google und Co. erreichen und dabei Energie sparen. Das Erstellen von Lesezeichen (Stern-Symbol im Browser) kann dabei helfen, wichtige Seiten wiederzufinden.
Auch alternative Suchmaschinen wie z.B. Ecosia, deren Einnahmen fĂŒr weltweite Aufforstungsprojekte verwendet werden, sind einen Versuch wert.

6.) Streaming einschrÀnken

Bei rund 70% des Internet-Datenverkehrs handelt es sich um Videos, darunter oft auch Werbung (vgl. spektrum.de). Das bewirkte in den letzten Jahren eine regelrechte Explosion des Energieverbrauchs im Internet. Jedes auf Facebook oder Instagram hochgeladene Bild, jedes ĂŒber WhatsApp versendete Video, jede Videokonferenz ĂŒber Skype - all das verbraucht Energie. Am schlechtesten steht es allerdings um die (von vielen heiß geliebten) Streamingdienste wie etwa Netflix oder Amazon Prime, aber auch YouTube. Die QualitĂ€t der dort gespeicherten Videos wird immer weiter erhöht und die Datenmengen nehmen stetig zu, was den Energieverbrauch drastisch erhöht.
Daher gilt, auch wenn es schwer fĂ€llt: Streaming soweit als möglich einschrĂ€nken und nur noch in Maßen genießen! Hat man vor, einen Film öfter anzusehen, ist der Kauf einer DVD oft sinnvoller.

 

Durch kleine Maßnahmen wie diese lĂ€sst sich - aufsummiert ĂŒber mehrere Jahre hinweg und von mehreren Personen angewandt - schlussendlich doch einiges an Energie einsparen. Helfen auch Sie durch eine bewusste Verwendung des Internets mit, die Welt ein bisschen besser zu machen und Ihren persönlichen Energieverbrauch zu verringern!

Quelle: BackMarket: Ökologisches Online-Verhalten.

 

Was bisher geschah...

Vortrag von Schwester Petronilla ĂŒber den Hl. Franziskus

Am 21. Februar lockte Schwester M. Petronilla Herl aus Wien mit ihrem Vortrag viele GĂ€ste ins Generationenhaus Grimmenstein. Sie erzĂ€hlte ĂŒber den Heiligen Franziskus, seinen Sonnengesang und warum auch wir unsere Umwelt schĂŒtzen sollten. Einen Bericht ĂŒber ihren mitreißenden Vortrag finden Sie auch im aktuellen Augustiniboten.

Fastensuppen und Ausstellung

Am 8. MĂ€rz fand in Thernberg sowie in Edlitz der Familienfasttag mit Fastensuppen-Essen statt. Dazu wurde auch eine Ausstellung zum Thema Lebensmittelverschwendung vorbereitet, in der viele spannende Informationen rund um unsere Lebensmittel anschaulich aufbereitet wurden.

Die Fastensuppe mit Ausstellung in Scheiblingkirchen konnte aufgrund der aktuellen Maßnahmen gegen Covid-19 leider nicht stattfinden. 🙁

Projekt Franziskusgarten

Immer wieder wurde in den letzten Wochen im Pfarrhof-Garten in Edlitz fleißig gearbeitet. Bereits im August wurden der Efeu und die wuchernden StrĂ€ucher entfernt. Mittlerweile wurden die auch Mauern ausgebessert, die FlĂ€che geebnet sowie ZĂ€une errichtet. In den kommenden Monaten soll der Garten noch bepflanzt und schließlich im Sommer fĂŒr die Öffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht werden.
Wollen auch Sie Teil unseres Projekts sein oder eine Pflanze spenden? - Bitte melden Sie sich einfach per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschĂŒtzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!!

 

Wie geht es weiter?

  • 27.-29. MĂ€rz 2020: Kleidertauschbörse in Scheiblingkirchen
    Aufgrund der aktuellen Lage muss der Kleidertausch leider verschoben werden! Wir informieren Sie, sobald ein neuer Termin feststeht.

  • bis 20. April 2020: Foto-Wettbewerb
    Der FrĂŒhling steht vor der TĂŒr - Der ideale Zeitpunkt fĂŒr einen Foto-Wettbewerb! Senden Sie Ihr Foto zum Thema Schöpfungsverantwortung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschĂŒtzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gemeinsam mit Ihrem Namen, Alter, Telefonnummer, Wohnort und Titel des Fotos. Die besten Fotos werden anschließend ausgestellt und prĂ€miert. (Eine eventuell nötige Verschiebung der Preisverleihung wird rechtzeitig bekannt gegeben, hat aber ansonsten keinerlei weitere Auswirkungen auf den Foto-Wettbewerb.)

 

 Die aktuellen Veranstaltungen sind jeweils auch online auf den Homepages der Pfarren Edlitz und Thernberg zu finden.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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