Informationen zu Covid-19

Aktuelle Regelungen der Erzdiözese Wien:
  • Mitfeiernde von Gottesdiensten sind verpflichtet, beim Betreten und Verlassen der Kirche einen Mund-Nasenschutz zu tragen.
  • Der liturgische Dialog ‚ÄěDer Leib Christi ‚ÄďAmen‚Äú vor der Kommunionspendung entf√§llt.
  • Die Kommunionspender haben w√§hrend der Spendung der Kommunion Mund-Nasenschutz zu tragen.
  • Bitte den Mindestabstand von einem Meter einhalten (Markierungen in den B√§nken).
  • F√ľr die n√∂tigen Hygienema√ünahmen ist gesorgt (Desinfektion der B√§nke, Desinfektionsmittel am Kircheneingang bitte benutzen).¬†

 


 
Nicht jeder Plan gelingt sofort. Was gibt mir Mut nach einem Scheitern wieder aufzustehen und es neu zu versuchen?

Matth√§us 14, 22‚Äď33

Von Jesu Gang auf dem See sprechen auch Markus oder Johannes. Die Episode mit Petrus kommt nur im Matth√§usevangelium vor. Mir gef√§llt die Erz√§hlung aber gerade wegen Petrus. Petrus ist f√ľr mich ein Vorbild-Ersatz. Nicht so unerreichbar wie das Vorbild Jesus. Und doch besonders. Er ist nicht perfekt,
aber bem√ľht sich. Er ist nicht vollkommen, aber versucht es wenigstens.

Ich bin kein besonders mutiger Mensch. Waghalsige Dinge wie Bungee Jumping, Kletterg√§rten etc. muss ich nicht unbedingt (eigentlich gar nicht) haben. Aber als Kind, wenn ich hinter meinem Vater Schi gefahren bin, war ich sehr mutig. Solange er vor mir war, bin ich schnell und sicher √ľber Eisplatten, Buckelpisten und andere H√ľrden gefahren. Kaum aber war er au√üer meinem Blickfeld, begann ich zu bremsen und mich zu f√ľrchten. Die Piste wurde nicht schwieriger, aber meine Angst gr√∂√üer.

So geht es offenbar auch Petrus. Solange er auf Jesus blickt, merkt er gar nicht, dass er keinen festen Boden unter den F√ľ√üen hat. Erst als er sich umsieht und nicht mehr auf Jesus, sondern auf den Wind achtet, bekommt er es mit der Angst zu tun und verliert seinen Halt. Vertrauen ist eben schwer.

Was mich an Petrus aber beeindruckt: Er versucht es wenigstens. Die anderen J√ľnger tun nichts dergleichen. Sie lassen Petrus den Vortritt, sie wagen nichts und brauchen deshalb auch nicht zu scheitern. Petrus dagegen m√∂chte Ernst machen mit der Nachfolge. Er m√∂chte Mustersch√ľler sein. Immer wieder. Er ist manchmal ein bisschen angeberisch, er verspricht Dinge, die er dann nicht halten kann, zum Beispiel, dass er Jesus nie verlassen wird.

Aber auch wenn er scheitert: Er rafft sich wieder auf und versucht es das n√§chste Mal wieder. Das erinnert mich an einen Satz, der mir als Teenager ein- und zugefallen ist: ‚ÄěMutig ist nicht, wer keine Angst kennt. Mutig ist, wer die Angst kennt und sie √ľberwindet.‚Äú

Insofern ist Petrus mutig. Er √ľberwindet regelm√§√üig seine Angst und begibt sich in Gefahren. Und er ist klug. Er wei√ü genau, wohin er sich (im wahrsten Sinn des Wortes) im ‚ÄěZweifelsfall‚Äú wenden muss. Er wird nicht einfach panisch, sondern schreit zu dem, der ihm wirklich helfen kann: zu Jesus.

Es beruhigt mich fast, dass Jesus sich nicht mit perfekten, √ľber jeden Zweifel erhabenen Menschen umgeben hat, sondern mit Leuten wie Petrus, die Angst haben und auch immer wieder ‚Äěkleingl√§ubig‚Äú sind. Es f√§llt mir leichter, mich mit solchen Menschen zu identifizieren als mit den ‚ÄěVollkommenen‚Äú. Wenn der ‚Äěkleingl√§ubige‚Äú Petrus es immer wieder neu versuchen kann, dann kann ich ‚ÄěKleingl√§ubige‚Äú es vielleicht auch.

 

Impuls

Inspiriert vom Evangelium

  • Was gibt mir Mut nach einem Scheitern wieder aufzustehen und es neu zu versuchen?
  • An wen wende ich mich, wenn ich allein nicht mehr weiter wei√ü?
  • Bei welcher Gelegenheit gelingt es mir, nicht kleingl√§ubig sonder mutig zu sein?
 

 


 

 


 

Augustinischoppen 2020

 


 

Gottesdienste in den Medien 

Aktueller √úberblick: https://www.netzwerk-gottesdienst.at/

Radio: 

  1. Radio Klassik Stephansdom: Montag - Samstag 12:00 Uhr u. Sonntag 10.15 (aus dem Stephansdom) 
  2. Radio Maria √Ėsterreich: Montag bis Freitag 8:00 Uhr u. Sonntag 10:00 Uhr¬†
  3. Radio Maria S√ľdtirol: Montag bis Samstag 8:00 Uhr u. Sonntag um 9:00 Uhr¬†
  4. Radio Horeb: Montag bis Samstag 9:00 Uhr und Sonntag 10:30 Uhr 
  5. ORF Radio N√Ė: Sonntag 10:00 Uhr¬†

Internet und Fernsehen: 

  1.  TV-Gottesdienst  im ORF 2 (od. ZDF). 
  2.  vaticannews.va: tgl. 7:00 Uhr Messe mit Papst Franziskus aus der Casa Santa Marta (Italienisch mit deutscher Übersetzung) 
  3.  Domradio.de: Montag bis Samstag 8:00 Uhr u. Sonntag 10:00 Uhr 
  4.  EWTN: Montag - Samstag 8:00, 13:00 (engl/lat); Sonntag 10:00 Uhr, 13:00 Uhr (engl/lat) 
  5.  K-TV: täglich 19:00 Uhr, Dienstag bis Freitag: 12:00 Uhr Sonntag: 8:30 Uhr, 9:00 Uhr, 10.00 Uhr 
  6.  Bibel-TV: Montag bis Samstag 8:00 Uhr u. Sonntag 10:00 Uhr 
  7.  Katholisch.de: Montag bis Samstag: 8:00 Uhr u. Sonntag 10:00 Uhr 

Hier finden sie verschiedene Links zu Gottesdiensten im Fernsehen und Radio:

Taufen, Erstkommunion und Co.
‚ÄěS√§mtliche Taufen, Erstkommunionfeiern, Firmungen und Hochzeiten werden verschoben. Die Erstkommunion und Firmung k√∂nnen fr√ľhestens nach der beh√∂rdlichen Freigabe von regul√§ren Versammlungen stattfinden. Um aber eine angemessene Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen auf den Empfang der Sakramente zu gew√§hrleisten, m√∂gen die Pfarren die Termine (wo notwendig in Abstimmung mit dem Ordinariat) nach der Freigabe neu bestimmen."

Dasselbe gilt f√ľr die Feier der Erstkommunion, wobei hier die Terminfindung wie bisher bei den einzelnen Pfarren/ Gemeinde/ Pfarrverb√§nden/ Schulen liegt.
Die di√∂zesane Dienststelle ‚ÄěJunge Kirche" bietet Materialien f√ľr die Zeit der Krise online an und steht f√ľr R√ľckfragen gerne zur Verf√ľgung

https://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/26098454/angebote/stayconnected/erstkommunion
https://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/26098454/angebote/stayconnected/firmung

 

Pfarrer Ulrich auf YouTube

YouTube-Kanal von Pfarrer Ulrich Dambeck mit Predigten und "Theologie von A-Z"

Predigt zum 13. Sonntag im Jahreskreis

 

Der¬†¬†Sonntag, die Zeitung der Katholischen Kirche in √Ėsterreich auch im Internet:

www.dersonntag.at

 


 

Wir haben ein offenes Ohr f√ľr sie - Telefonseelsorge
https://www.erzdioezese-wien.at/site/servicehilfe/werhilftmir/reden

 


 

 Amazonien, das Klima und wir?

Zwei große Ereignisse, die unser Zusammenleben und unsere gemeinsame Zukunft auf dieser Erde betreffen, sind vorbei: Die Amazonien-Synode in Rom und der Klima-Gipfel in Madrid. 

An Amazonien wird deutlich, dass der "Schutz des gemeinsamen Hauses", wie es Papst Franziskus in der Enzyklika "Laudato si" formuliert hat, zu einer Überlebensfrage der ganzen Welt geworden ist.  Wie können wir den Herausforderungen Amazoniens von Europa aus gerecht werden? Was muss sich bei uns ändern, damit wir unseren eigenen Herausforderungen gerecht werden? 

F√ľr den Synodenteilnehmer Kardinal Sch√∂nborn gibt es daf√ľr Schl√ľsselwort, das sich in allen Kapiteln des Schlussdokuments der Synode findet: "Konversion" (Umkehr). Die Synode war ein globaler Notruf, der zu einer Konversion im Sinne eines grunds√§tzlichen Umdenkens und einer umfassenden √∂kologischen, √∂konomischen, kulturellen und pastoralen Umkehr f√ľhren soll.¬†

Konversion -¬† im Bewusstsein, dass wir Nutznie√üerInnen der tragischen Ausbeutung in den meisten Teilen der Welt sind. ‚ÄěDas ist keine bequeme Wahrheit, √ľber die wir uns freuen, aber es ist die Wahrheit. Unser bequemer Wohlstand hat einen Preis - und der ist sehr hoch. Das ist Teil einer Bekehrung, zu der wir aufgefordert sind‚Äú meinte Josianne Gauthier, Generalsekret√§rin der CIDSE, des internationalen Verbandes katholischer Hilfsorganisationen, am Rande der Synode.¬†

Das ist auch f√ľr Kardinal Sch√∂nborn klar: "Das Drama Amazoniens ist das Drama unseres Lebensstils" Der gro√üfl√§chige Anbau von Soja, einhergehend mit der Rodung tausender Quadratkilometer Regenwald, "das ist unser Fleischkonsum, das ist unser europ√§ischer oder westlicher Lebensstil". ¬†¬†

Und die Konsequenz daraus? Um ihren Willen zur n√∂tigen Konversion zu bekr√§ftigen, haben knapp 50 Bisch√∂fe sowie 200 engagierte ChristInnen, darunter Priester und Ordensleute, bei der Amazonas-Synode einen neuen Katakombenpaktunterzeichnet (der an den ‚ÄěKatakombenpakt f√ľr eine arme und dienende Kirche‚Äú ankn√ľpft, den fast 54 Jahre zuvor an gleicher Stelle mutige Bisch√∂fe wie Dom Helder C√Ęmara w√§hrend des Zweiten Vatikanischen Konzils geschlossen hatten). Darin hei√üt es unter anderem: ‚ÄěVor der Lawine des Konsumismus f√ľhren wir einen Lebensstil, der freudig n√ľchtern, einfach und solidarisch mit denen ist, die wenig oder gar nichts haben.‚Äú¬†

Doch neben unserem pers√∂nlichen Bem√ľhen ‚Äď aus der Kraft des Geistes ‚Äď umzukehren, sind auch unsere Kirche und unser Staat gefragt: ‚ÄěDie Last einer Kehrtwende kann man nicht den Amazonasl√§ndern allein aufb√ľrden und selbst keinen Finger r√ľhren" bekr√§ftigt auch Kardinal Sch√∂nborn. Um die drohende Klimakatastrophe abzuwenden, braucht es verbindliche globale und nationale Beschl√ľsse und konkrete Solidarit√§t mit den V√∂lkern des globalen S√ľdens, die die Kosten f√ľr die Verluste und Sch√§den durch Klimaereignisse zu tragen haben.¬†

In diesem Sinne w√ľnschen wir Ihnen zum Fest der Menschwerdung die Offenheit und Bereitschaft zu Erneuerung aus dem Geist und f√ľr das Jahr 2020 die Kraft und den Mut, die n√∂tigen konkreten Schritte der Umkehr zu tun.

 


 

Umweltpreis an Seelsorgeraum verliehen

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Weitere Infos zur Veranstaltung:
https://presse.dsp.at/einrichtungen/kommunikation/artikel/2019/auszeichnung-fuer-unsere-umweltbewussten-pfarren(Diözese St. Pölten)
http://www.ka-stpoelten.at/einrichtungen/katholischeaktion/artikel/2019/dioezese-st-poelten-tritt-dem-klimabuendnis-bei(Katholische Aktion St. Pölten)

 


 

WARUM WIR NICHT AMAZONIEN SIND

 

√Ėsterreich hat fast 4000 Priester, einen auf rund 1100 Katholiken. Jeder Priester in Xingu (4 x die Fl√§che √Ėsterreichs) hat zehnmal mehr Katholiken zu betreuen ‚Äď und viele von ihnen leben im Urwald.

Wie sie ist, ist die Kirche bei uns derzeit aber nicht wirklich ein Erfolgsmodell. Unsere eigenen Probleme brauchen schon ihre eigenen Antworten.

Amazonien ist tats√§chlich mit √Ėsterreich nicht vergleichbar. Allein die Di√∂zese Xingu, in der Erwin Kr√§utler Bischof war, ist viermal so gro√ü wie √Ėsterreich und hat ganze 33 Priester f√ľr 15 riesige Pfarren mit 850 Basisgemeinden.

√Ėsterreich hat hingegen fast 4000 Priester, einen auf rund 1100 Katholiken. Jeder Priester in Xingu hat zehnmal mehr Katholiken zu betreuen ‚Äď und viele von ihnen leben im Urwald.

Es gibt aber noch mehr Unterschiede. 

In Amazonien w√§chst die Kirche, und sie ist jung. Und ist harter innerchristlicher Konkurrenz ausgesetzt, denn immer mehr Menschen schlie√üen sich Freikirchen an, die √ľbrigens ganz ohne Priester auskommen.

Verheiratete M√§nner vor Ort zu Priestern zu weihen ‚Äď wie die Synode dem Papst vorgeschlagen hat ‚Äď, ist schon f√ľr Amazonien noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber es kann dort helfen, dass die Gemeinden sich stabiliseren und wachsen. Bei uns h√§tte ich eher die Sorge, dass es den Schrumpfungsprozess beg√ľnstigt.

Denn wenn es eh immer irgendwie weitergeht, weil man immer jemanden hat, den man zum Ortspriester weihen kann, ist die Versuchung größer, alles so zu lassen wie es ist.

Wie sie ist, ist die Kirche bei uns derzeit aber nicht wirklich ein Erfolgsmodell. Unsere eigenen Probleme brauchen schon ihre eigenen Antworten.

Aber es ist schon gut, auch nach Lateinamerika zu schauen. In einer gro√üen, seri√∂sen Umfrage vor f√ľnf Jahren, gaben Lateinamerikaner als wichtigsten Grund an, warum sie von der katholischen Kirche zu einer Freikirche gewechselt sind: ‚ÄěWeil ich eine pers√∂nlichere Beziehung zu Jesus Christus wollte.‚Äú Das, denke ich, k√∂nnte auch uns auf eine gute Spur bringen, wenn wir √ľber das Bewahren hinaus die Kirche wirklich erneuern wollen.

erstellt von: Der SONNTAG / Michael Pr√ľller
 
 

 
 
Die weiteren Pfarren unseres Entwicklungsraumes:



 

 

Was ist ein Pastoralkonzept?

Der Begriff Pastoral kann auch mit Seelsorge √ľbersetzt werden. Es geht also darum, den Menschen zu helfen, aus dem Glauben heraus ihr Leben zu meistern. Das beinhaltet Begleitung, Gespr√§ch und das Angebot der Sakramente. Die obersten Pastoren sind der Papst und die Bisch√∂fe, aber jeder Christ ist zur Seelsorge berufen. Daher ist es auch unsere Aufgabe als Pfarre, Seelsorge zu betreiben und die entsprechenden Angebote f√ľr die Menschen in der Pfarre zu stellen.
Ein Pastoralkonzept h√§lt die pastoralen Aktivit√§ten und Entwicklungen in einer Pfarre schriftlich fest. Es beinhaltet au√üerdem auch Ziele und konkrete Ver√§nderungsvorschl√§ge f√ľr die Zukunft unserer Pfarre. In diesem Fall ist geplant, dieses Pastoralkonzept bis zum Ende der derzeitigen Pfarrgemeinderats-Periode umzusetzen. Am Ende soll dieses Pastoralkonzept evaluiert werden und dient somit f√ľr die zuk√ľnftige Planung und Weiterentwicklung der Pfarre. Durch die Ver√∂ffentlichung des Pastoralkonzepts soll bei der Bev√∂lkerung Klarheit √ľber die Geschehnisse in der Pfarre geschaffen werden. Alle sollen die M√∂glichkeit bekommen, sich mit ihren Ideen einzubringen und somit die Entwicklung unserer Pfarre in eine positive Richtung voranzutreiben. Vorschl√§ge aller Art und Feedback zum Pastoralkonzept k√∂nnen jederzeit in den Feedback-Boxen in den Kirchen sowie per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots gesch√ľtzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! abgegeben werden.
Wir freuen uns √ľber Ihre Mitarbeit und Ihre Ideen!

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