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Die Freude des Evangeliums erfüllt das Herz und das gesamte Leben derer, die Jesus begegnen. Diejenigen, die sich von ihm retten lassen, sind befreit von der Sünde, von der Traurigkeit, von der inneren Leere und von der Vereinsamung. Mit Jesus Christus kommt immer – und immer wieder – die Freude.


Papst Franziskus in "Evangelii Gaudium"

"Freut euch" – lateinisch "Gaudete" – ist das Motto des dritten Adventsonntags. Am Adventkranz wird die rosafarbene Kerze angezündet.

Die Freude auf das bevorstehende Weihnachtsfest soll ja die ganze Adventzeitbestimmen. Es ist zugleich die Freude auf die Geburt Jesu in Betlehem und seine Ankunft in den Herzen der Menschen. "Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!", schreibt Paulus im Brief an die Philipper, und weiter: "Noch einmal sage ich: Freut euch! Denn der Herr ist nahe."

 

Mit dem Bibelvers "Freut euch" – lateinische "Gaudete" - wird der Gottesdienst am dritten Adventsonntag eröffnet. Wenn zu Beginn der Messfeier alle in einem festlichen Zug in die Kirche einziehen und der Priester zum Altar geht, singt die Gemeinde den Einzugsgesang, den Introitus, um sich auf die Feier einzustimmen.

 

Wichtige Sonntage werden nach den Anfangsworten des Introitus benannt: So heißt der vierte Fastensonntag "Laetare" und der dritte Adventsonntag "Gaudete".

 

Die rosa Kerze am Adventkranz

Drei violette Kerzen und eine rosafarbene Kerze – so sieht der sogenannte liturgische Adventkranz aus: Violett, die Farbe der Buße, ist die liturgische Farbe des Advents, denn die Vorbereitungszeit auf Weihnachten soll auch von Besinnung, Umkehr und Buße bestimmt sein. Am Sonntag Gaudete wird die rosafarbene Kerze angezündet auch die Messgewänder im Gottesdienst rosafarben. Damit wird die Freude zum Ausdruck gebracht, denn Rosa ist das aufgehellte Violett.

 

Historisch hat sich das wahrscheinlich so entwickelt: Rosafarbene Messgewänder waren am vierten Fastensonntag üblich und wurden dann auch für den dritten Adventsonntag übernommen. Daran angepasst hat sich die rosafarbene Kerze am Adventkranz.


Für unsere Kinder im Advent und in der Weihnachtszeit

Das bietet die Pfarre

 

Umweltpreis an Seelsorgeraum verliehen

Weitere Infos zur Veranstaltung:

https://presse.dsp.at/einrichtungen/kommunikation/artikel/2019/auszeichnung-fuer-unsere-umweltbewussten-pfarren(Diözese St. Pölten)

http://www.ka-stpoelten.at/einrichtungen/katholischeaktion/artikel/2019/dioezese-st-poelten-tritt-dem-klimabuendnis-bei(Katholische Aktion St. Pölten)


WARUM WIR NICHT AMAZONIEN SIND

 

Österreich hat fast 4000 Priester, einen auf rund 1100 Katholiken. Jeder Priester in Xingu (4 x die Fläche Österreichs) hat zehnmal mehr Katholiken zu betreuen – und viele von ihnen leben im Urwald.

Wie sie ist, ist die Kirche bei uns derzeit aber nicht wirklich ein Erfolgsmodell. Unsere eigenen Probleme brauchen schon ihre eigenen Antworten.

Amazonien ist tatsächlich mit Österreich nicht vergleichbar. Allein die Diözese Xingu, in der Erwin Kräutler Bischof war, ist viermal so groß wie Österreich und hat ganze 33 Priester für 15 riesige Pfarren mit 850 Basisgemeinden.

 

Österreich hat hingegen fast 4000 Priester, einen auf rund 1100 Katholiken. Jeder Priester in Xingu hat zehnmal mehr Katholiken zu betreuen – und viele von ihnen leben im Urwald.

 

Es gibt aber noch mehr Unterschiede. 

In Amazonien wächst die Kirche, und sie ist jung. Und ist harter innerchristlicher Konkurrenz ausgesetzt, denn immer mehr Menschen schließen sich Freikirchen an, die übrigens ganz ohne Priester auskommen.


Verheiratete Männer vor Ort zu Priestern zu weihen – wie die Synode dem Papst vorgeschlagen hat –, ist schon für Amazonien noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber es kann dort helfen, dass die Gemeinden sich stabiliseren und wachsen. Bei uns hätte ich eher die Sorge, dass es den Schrumpfungsprozess begünstigt.

 

Denn wenn es eh immer irgendwie weitergeht, weil man immer jemanden hat, den man zum Ortspriester weihen kann, ist die Versuchung größer, alles so zu lassen wie es ist.

 

Wie sie ist, ist die Kirche bei uns derzeit aber nicht wirklich ein Erfolgsmodell. Unsere eigenen Probleme brauchen schon ihre eigenen Antworten.


Aber es ist schon gut, auch nach Lateinamerika zu schauen. In einer großen, seriösen Umfrage vor fünf Jahren, gaben Lateinamerikaner als wichtigsten Grund an, warum sie von der katholischen Kirche zu einer Freikirche gewechselt sind: „Weil ich eine persönlichere Beziehung zu Jesus Christus wollte.“ Das, denke ich, könnte auch uns auf eine gute Spur bringen, wenn wir über das Bewahren hinaus die Kirche wirklich erneuern wollen.

erstellt von: Der SONNTAG / Michael Prüller

 

 

 
Newsletter III - Thema Konsum 🛒
 
Laut einer aktuellen Studie von Statistik Austria geht es uns Menschen in Österreich sehr gut: Im Mittel lag die generelle Zufriedenheit der Befragten mit ihrem Leben bei 8 von 10 Punkten - Nicht schlecht, oder? So weit, so gut. Doch wirft man einen Blick auf die Ergebnisse bezüglich Umwelt, Ressourcen- und Energieverbrauch, so sieht die Sache schon anders aus, denn hier herrscht definitiv noch Nachholbedarf. Aber nicht nur die großen Player in Politik und Wirtschaft, sondern wir alle sind dafür verantwortlich, durch verantwortungsvollen Konsum die Ressourcen unserer Erde zu schützen!
 
 
Nachhaltiger Konsum beginnt bei Ihnen!
"Ich als kleiner Bürger kann doch eh nichts bewirken, oder?" - Irrtum! Jede und jeder Einzelne von uns kann einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten. Doch wie geht das jetzt und welche konkreten Umsetzungsmöglichkeiten für nachhaltigen Konsum stehen uns zur Verfügung?
Grundsätzlich gilt: Bewusste Kaufentscheidungen sind gute Kaufentscheidungen! Wann, wie oft und welche Produkte wir kaufen liegt allein in unserer Hand. Doch nicht nur fürs eigene Gewissen zahlt sich verantwortungsvoller Konsum aus, denn auch das deutsche Bundesministerium weiß: "Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion bewirken einander!" - Wir als Kunden tragen also sehr wohl Verantwortung dafür, welche Produkte angeboten und wie diese produziert werden. Somit können wir auch als "einfache Kunden" schlussendlich sehr viel bewirken.
 
 
Auf folgende Aspekte können Sie daher beim Einkauf besonders achten:
  • Herkunft: Wo wurde ein Produkt hergestellt? Welche Transportwege musste das Produkt zurücklegen? Gibt es auch alternative Produkte aus der Region?
  • Saisonalität: Vor allem bei verderblichen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse macht es Sinn, diese nur dann zu kaufen, wenn sie auch saisonal verfügbar sind. Saisonkalender der NÖ Energie- und Umweltagentur erhalten Sie bei unseren Veranstaltungen.
  • Verpackung: Wie ist das Produkt verpackt? Gibt es unverpackte Alternativen?
  • Nutzungsdauer: Kaufe ich ein Produkt, um es längerfristig zu verwenden oder kaufe ich "Müll" (z.B. Einweggegenstände)?
  • Gütesiegel: Unter welchen Bedingungen wurde ein Produkt hergestellt? Informieren Sie sich über die aktuellen Gütesiegel und ihre Bedeutung!
  • Notwendigkeit: Stellen Sie sich auch immer wieder einmal die Frage: "Brauche ich das wirklich?" Helfen kann z.B. das Schreiben einer Einkaufsliste.
  • Bewusst kaufen: Nachhaltiger Konsum ist bewusster Konsum - überdenken Sie Ihr Kaufverhalten und entscheiden Sie bewusst!
Helfen auch Sie mit, unsere Umwelt zu schützen, indem Sie verantwortungsbewusst einkaufen. Selbstverständlich lässt sich nicht alles auf einmal umsetzen. Beginnen Sie einfach klein und konzentrieren Sie sich am Anfang auf einen bestimmten Aspekt. Nach und nach können Sie Ihre Kriterien erweitern und so Schritt für Schritt zu einem nachhaltigen Konsumverhalten finden!
 
 
Wie gestalten Sie Ihr Leben sonst noch nachhaltig und umweltfreundlich? Haben Sie bereits gute Tipps und funktionierende Strategien gefunden? Dann schreiben Sie uns und teilen Sie in unseren kommenden Newslettern Ihre Ideen mit anderen!
 
 
Was ist in den letzten Wochen passiert?
Erntedank
Pünktlich Anfang Oktober stand das Erntedankfest an: Mit Erntekrone, Erntespiel, Weltbasar, Agape und gemütlichem Beisammensein wurde das Fest in allen Pfarren des Seelsorgeraums gebührend gefeiert. Zusätzlich dazu wurde auch Infomaterial zum Thema Umwelt zur Verfügung gestellt.
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Kleidertausch
Von 11. bis 13. Oktober fand im Pfarrhof Edlitz ein Kleidertausch für Damenbekleidung statt. Zahlreiche Personen aus der ganzen Umgebung kamen vorbei und tauschten, was das Zeug hielt. So wurde die Veranstaltung ein voller Erfolg und viele tolle Kleidungsstücke getauscht. Herzlichen Dank an alle, die durch ihre Teilnahme oder Unterstützung das Projekt ermöglicht haben!
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Pfarrwanderung
 
Was wäre eine Veranstaltungsreihe über Natur- und Umweltschutz ohne auch einmal direkt die Schönheit der Natur erleben zu können? So wurde am 27. Oktober zur gemeinsamen Wanderung zum Buchberg-Marterl aufgerufen. Ausgehend von mehreren Orten wurde zum Marterl gepilgert, wo anschließend eine Andacht gefeiert und gepicknickt wurde. Auch das Wetter spielte mit und bescherte allen Teilnehmenden einen wunderschönen Herbsttag.
 

Wie geht es weiter?
 
 
 
  • Freitag, 15. November 2019 um 19 Uhr: Filmvorführung in Thernberg
    Im Thernberger Mesnerhaus wird der Film "Zeit für Utopien" von Kurt Langbein vorgeführt. Danach besteht Gelegenheit, bei einer Agape ausführlich darüber zu diskutieren und Meinungen auszutauschen. Geleitet wird die Diskussion von Frau Mag.a Dr.in Ingrid Schwarz von Südwind.
  • Freitag, 21. Februar 2020 um 18:30 Uhr: Vortrag zum Heiligen Franziskus im Generationenhaus Grimmenstein
    Sr. M. Petronilla Herl wird in einem Vortrag über den Heiligen Franziskus von Assisi sprechen und am Beispiel seines Sonnengesangs zeigen, was Glaube und Umweltschutz verbindet.
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Die aktuellen Veranstaltungen sind jeweils auch online auf den Homepages der Pfarren Edlitz und Thernberg zu finden.
 
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
 
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Viel Freude bei den Veranstaltungen wünscht Ihnen Ihr Team "Planet Blue"!

 
 
 
 
 

 

 

 

 
 

Sternwallfahrt nach Maria Schnee Kaltenberg
der Pfarren Edlitz, Scheiblingkirchen, Thernberg Bromberg 

 

Sonntag, 2. Juni 2019, 11:15 Uhr

Vier Pilger aus der Pfarre Edlitz marschierten um 8:15 Uhr von der Pfarrkirche in Edlitz weg. Der Weg führte über den Schafferhof nach Pangart und über Sonnberg nach Kaltenberg.  In der Wallfahrtskirche Maria Schnee feierten wir Fußwallfahrer aus aus Edlitz mit den vielen anderen Pilgern aus den vier Pfarren Bromberg, Thernberg, Scheiblingkirchen und Edlitz mit Pfarrer Ulrich um 11:15 Uhr den Sonntagsgottesdienst. Da es viele verwandtschaftliche Beziehungen der Bevölkerung gibt, ist diese Sternwallfahrt sicher ein guter Anlass, sich auf diese Weise zu treffen. 
Warum so wenige Menschen aus unserer Pfarre diese gemeinsame Wallfahrt des Seelsorgeraumes St. Augustinus nicht wahrnehmen, liegt nicht an der geringen Werbung, wohl aber an der Überfülle an Angeboten von Veranstaltungen im Frühjahr. Es sollte aber doch ein Bedürfnis sein, die Muttergottes zu bitten bei Gott Fürsprache einzulegen; zu bitten um Gesundheit in der Familie und im Stall, zu bitten um gutes Gedeihen der Früchte des Gartens und des Feldes und zu danken, dass wir alle Arbeit mit unserem gesunden Geist und Körper schaffen können. Auf eine Sternwallfahrt 2020 mit vielen jungen und alten Pilgern aus der Pfarre freut sich der Wallfahrtsleiter.

Das Gebet mit Worten und Füßen stimmte uns froh und bescherte uns mit dieser Fußwallfahrt einen schönen Sonntag.

 

 


Die weiteren Pfarren unseres Entwicklungsraumes

Bromberg

Scheiblingkirchen

Thernberg

Kirchau

Hassbach


Neuer Kaplan für die Pfarre

Pater Konda werden wir bei den hl. Messen am 8. September um 18:30 Uhr in Grimmenstein und am Sonntag, 9. September um 9:30 Uhr in Edlitz in unserer Pfarre ganz herzlich begrüßen. 

Die Vorstellung von P. Pudota Kondalarao, C.PP.S

Ich heiße Pudota Kondalarao, das Bedeutet auf Deutsch die Blumen garten auf dem Berg. Kann man auch in Kurzform als Pater Kondanennen. Ich komme aus dem Bundesstaat Andhra Pradesh im Südosten Indiens. Ich bin am 17. Juli 1982 als drittes Kind einer Bauernfamilie in Ravipadu geboren. Ich habe zwei ältere Brüder und einen jüngeren Bruder. Mein Vater ist 1994 mit 46Jahren gestorben, meine Mutter lebt nach wie vor in meinem Heimatdorf.

Seit meiner Kindheit wollte ich Priester werden. Es war und ist mein Wunsch, Menschen das Wort Gottes zu verkünden und die Sakramente zu spenden. Weil ich schon immer als Pfarrer arbeiten wollte, bin ich 2001 nach der zwölften Klasse mit 20 Jahren ins Priesterseminar des Ordens der Missionare vom Kostbaren Blut eingetreten. Dort habe ich im Rahmen der Priesterausbildung zwei Jahre Ordensgeschichte, drei Jahre Philosophie und vier Jahre Theologie studiert. Am 27. April 2011 wurde ich zum Priester geweiht und bin seither Ordenspriester.

Im Jahr 2015 bin ich nach Wien, in die Pfarre Mariahilf, gekommen. Der Anfang war schwer. Ich musste eine neue Sprache und eine neue Kultur kennenlernen. Ich war in einer neuen Umgebung und hatte auch Schwierigkeiten mich dem neuen Klima anzupassen.

Mittlerweile habe ich mich eingewöhnt und fühle mich wohl in Österreich. Die Menschen sind nett, freundlich und immer hilfsbereit. Mir gefällt die Stadt Wien, wo ich immer wieder viele Menschen und verschiedene Kulturen kennenlernen darf.

Im September 2016 wurde ich in Wien in die Pfarrei Hernals versetzt. Hier befindet sich die Wallfahrtskirche Kalvarienberg in der ich als Aushilfskaplan bis vor kurzem arbeitete. Es ist eine große Gemeinde in der Stadt Wien und eine sehr berühmte Kirche in der Stadt. Während meines Dienstes in der Kalvarienbergkirche habe ich in der Pastoral durch Gläubige viele Dinge gelernt.

Nun bekam ich einen weiteren neuen Auftrag als Kaplan von der Pfarrgemeinde Hernals in die Pfarreien Edlitz, Scheiblingkirchen und Ternberg zu wechseln. Ich freue mich die Gemeinden kennenzulernen und bin sehr glücklich hier arbeiten zu dürfen. Ich danke von Herzen unserem lieben Pfarrer Ulrich Dambeckfür seine Einladung, Annahme und besonders für seine Brüderliche Liebe. Gott möge ihn segnen.

 

Ihr Pater Pudota Kondalarao,C.PP.S

(Missionare vom  Kostbaren Blut)

 

 

 




 

 

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