Agape am 25. September 2022
der Katholischen Jugend im Franziskusgarten
Nach der 9:30-Uhr-Messe am 25. 9.lädt die KJ Edlitz zum Ausschank in den Franziskusgarten

Ernstdank in Edlitz am 2. Oktober 2022, 9:30 Uhr

 

Aufgrund der Herbsturlaube von Pfarrer Ulrich und Kaplan Konda gilt ab 30. September bis einschließlich 29. Oktober wieder die „Sommerordnung“
Werktagsmessen•Montag: 18:30 Uhr Thernberg•
Dienstag, 10:15 Uhr Scheiblingk./PBZ(leider nicht öffentlich)•
Mittwoch, 18:30 Uhr Edlitz•
Donnerstag, 7:00 Uhr Grimmenstein•
Freitag, 7:15 Uhr Scheiblingkirchen
Samstag18:30 Vorabendmesse wechselweise
Grimmenstein (1.10., 15.10.,29.10.)
Scheiblingkirchen (8.10., 22.10.)
Sonntag–Keine Änderungen
 

 PGR Edlitz 2022.pdf
 
 

Religionen – Hoffnung für eine taumelnde Welt

eine Initiative von

Tomáš Halík (Soziologe und Theologe, Prag)
Annette Schavan (Deutsche Bundesministerin a.D., Berlin und Ulm)
Paul M. Zulehner (Pastoraltheologe, Religions- und Werteforscher, Wien)

 

Ein Aufruf (14.9.2022).

  1. Eine taumelnde Welt

Wir leben in einer taumelnden Welt. Die Herausforderungen für die Menschheit sind enorm:

  • In vielen Teilen der Welt werden barbarische Kriege geführt; die Bedrohung durch einen ABC-Overkill und atomare GAUs in Kriegsgebieten ist akut.
  • Das sensible Klimasystem hat viele Kipppunkte erreicht; werden diese überschritten, ist der Lebensraum Erde bedroht.
  • Kriege, Hoffnungslosigkeit aus Armut und Klimakatastrophen haben schon über 100 Millionen Menschen in die Flucht getrieben; die politischen Spannungen in den Aufnahmeländern nehmen zu.
  • In reichen Ländern ist eine Informatisierung in Gang gekommen, welche das soziale Gefüge ähnlich verändert wie die Industrialisierung.
  • Die Pandemie hat diese Vorgänge überlagert und sie in den Hintergrund gedrängt. Inzwischen haben sie die Politik erreicht.
  1. Viele Menschen sind verunsichert, Angst macht sich breit

Viele Menschen spüren diese bedrohlichen Entwicklungen immer mehr in ihrem Alltagsleben. In Europa brennen Wälder. Flüsse haben noch nie dagewesenes Niedrigwasser. Andernorts kommt es zu Überschwemmungen. Weil Mais und Weizen aus der Ukraine nicht unbehindert verschifft werden können, wird der Hunger in vielen Teilen der Welt verschärft. Weltweit steigen die Energiepreise. Die Lebenskosten werden selbst in reichen Ländern für die Schwächeren unerschwinglich. Solche Erfahrungen verunsichern die Menschen. Sie machen Angst. Angst aber entsolidarisiert, schafft eine Atmosphäre wachsender Rivalität.

Einige politische Populisten und religiöse Fundamentalisten nutzen Angst, Lügen und Gier, um die Kluft zwischen Nationen, Kulturen und Religionen zu vergrößern, Hass und Gewalt zu schüren, Nationalismus (nationalen Egoismus) und Fremdenfeindlichkeit zu verbreiten.

  1. Ausschau nach Hoffnungsressourcen

In dieser Weltlage halten wir, die Unterzeichnenden dieses Aufrufs, mit vielen Menschen guten Willens Ausschau nach Kräften, die helfen, in der Angst zu bestehen und couragiert die Herausforderungen anzunehmen. Das gelingt nicht durch Versprechen von Sicherheit. Allein Vertrauen ermutigt dazu, Hoffnung zu finden und tätig zu werden. Je bedrängender die Weltlage ist, umso mehr Hoffnung braucht die Welt. Nur aus ihr heraus verlieren die Verantwortlichen und die Bevölkerungen nicht die Zuversicht, dass sich die großen Herausforderungen meistern lassen.

  1. Religionen als Quellen der Hoffnung

Die Weltreligionen waren und sind für Millionen von Menschen Quelle der Hoffnung und der Kraft, Angst, Egoismus und Resignation zu überwinden. Sie sind eine Inspiration für ein universell-solidarisches Leben.

Die große Sehnsucht nach einer geeinten Menschheit in Gerechtigkeit und Frieden, für die die Religionen stehen und sich einsetzen, hat nichts an Kraft verloren und motiviert gerade in dieser fragilen Zeit immer mehr Menschen.

  1. Religionen oft Teil des Problems, nicht der Lösung

Gleichzeitig sind wir uns bewusst, dass die Religionsgemeinschaften in dieser Zeit, in der sie so dringend gebraucht werden, in einer schwierigen Lage sind. Selbst viele Gläubige - darunter auch Papst Franziskus - geben schmerzlich zu, dass die Religionen (Religionsgemeinschaften) oft Teil des Problems und nicht Teil der Lösung sind.

  • Die christlichen Kirchen in Europa verlieren aus einer Reihe von schwerwiegenden Gründen an Vertrauen. Sie sind oft zu sehr nach innen gerichtet, d.h. „krank“, wie Papst Franziskus diagnostizierte.
  • Nicht nur die christlichen Kirchen, auch der Islam steckt weltweit in einer tiefen Vertrauenskrise. Die Allianz zwischen Religion und Gewalt hatte schon dem Christentum in Europa schwer geschadet. Religiös begründete terroristische Gewalt bedroht die Glaubwürdigkeit der weltweiten muslimischen Gemeinschaft.
  • Viele irritiert mit Recht auch die Allianz zwischen den kriegsführenden russischen Politikern und dem Patriarchen der Russisch-Orthodoxen Kirche.
  1. Erneuerung der Religionsgemeinschaften um der Welt willen

Dennoch gibt es in den Religionen der Welt starke Kräfte, die diese tragische Verbindung von Gott und Gewalt ablehnen und überwinden wollen. Die Religionen sollen sich in ihrem politischen Einsatz für die Welt an ihren prophetischen Quellen und nicht an den Interessen der Mächtigen orientieren. Wahre Religion verwandelt Gewalt in (universelle) Liebe. In ihr wurzeln Würde, Gleichheit, Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden mit allen Menschen und mit der Natur.

In dieser ernsten Zeit wenden wir uns, die Unterzeichner dieses Appells, die zu den verschiedenen Glaubensgemeinschaften gehören, an alle Glaubensgemeinschaften und an alle Menschen guten Willens.

Wir wollen uns und alle dringend daran erinnern:

Alle Religionsgemeinschaften brauchen eine kritische Selbstreflexion und Bemühungen um Selbstvertiefung und Erneuerung, um ihre oft zu Recht verlorene Glaubwürdigkeit und moralische Autorität wiederzuerlangen. Die innere Reform und das theologische Gedächtnis der Geschichte sind Teil der Hoffnung, die wir brauchen.

  • Wenn die Religionsgemeinschaften Instrumente der Versöhnung und des Friedens sein sollen, müssen sie gerade jetzt alle Erscheinungsformen gegenseitiger Rivalität überwinden und sich um eine Kultur der gegenseitigen Anerkennung und des Respekts bemühen.
  • Alle Religionsgemeinschaften brauchen den Mut und die Demut zur „Selbsttranszendenz“, also von sich abzusehen, sowie zur Überwindung ihres „kollektiven Narzissmus“, um nicht nur ihre institutionellen und ideologischen Interessen zu verfolgen, sondern ihre Mitverantwortung für unsere gemeinsame Welt wahrzunehmen.
  1. Nicht Todeskampf, sondern Geburtswehen

Papst Franziskus ist es - im Einklang mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (Nostrae Aetate 2) - ein großes Anliegen, dass die Religionen und alle Menschen guten Willens zum Wohle der Welt zusammenarbeiten. In dem Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt erinnert er zusammen mit dem großen Imam Ahmad Al-Tayyeb daran, dass Gott „alle Menschen mit gleichen Rechten, gleichen Pflichten und gleicher Würde erschaffen und sie aufgerufen hat, als Brüder und Schwestern zusammenzuleben“. Religionen schüren die Hoffnung, dass die gegenwärtigen Herausforderungen, welche die Welt taumeln lassen, nicht der Todeskampf der Erde und der Menschheit sind, sondern Geburtswehen einer Welt, in der Völker in Gerechtigkeit und Frieden in Harmonie mit der Natur leben.

Initiative

Tomáš Halík (Soziologe und Theologe, Prag)
Annette Schavan (Deutsche Bundesministerin a.D., Berlin und Ulm)
Paul M. Zulehner (Pastoraltheologe, Religions- und Werteforscher, Wien)

Erstunterzeichnende

Jose Casanova (Religionssoziologe, Georgetown University, Washington)
Massimo Faggioli (Theologie und Religiöse Studien, Universität von Villanova, Philadelphia)
Kasper Mariusz Kaproń OFM (Liturgiker, Facultad de Teología San Pablo – Cochabamba, Bolivien)
Azza Karam (Generalsekretärin Religions for Peace, International, New York)
Alberto Melloni (Historiker, Gründer der European Academy of Religion, Bologna)
Zbigniew Nosowski (Chefredakteur der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift „Więź“, Co-Vorsitzender des Polnischen Rates der Christen und Juden, Warschau)
Wolfgang Schürer (Gründer von Ring for Peace, Lindau und St. Gallen)
Maram Stern (Vizepräsident des World Jewish Congress, Brüssel und New York)
Hana Suchocka (ehemalige Premierministerin, Posen )
Charles Taylor (Philosoph, Montreal)

Wenn Sie den Aufruf persönlich unterstützen wollen, klicken Sie einfach hier. (Wir sammeln keine Spenden, wenn Sie sich eintragen.)


Sonntag, 18. September 2022, 10:00 Uhr

Heilige Sonntagsmesse zum Erntedankfest in Wiesfleck
( Die Sonntagsmesse in der Pfarrkirche  Edlitz entfällt!! )

Mittwoch, 21. September 2022, 19:00 Uhr

Bibelrunde im Pfarrhof

Samstag,24. September, 19:30 Uhr, Pfarrhof

Nachtreffen von der Ministrantenwallfahrt nach Assisi


 


 Sie werden über Social-Media (handy, WhatsApp u.a.) zu christlichen Themen angesprochen?

Die religiöse Gemeinschaft  "Church of almighty God" versucht aktuell, über Social-Media-Kanäle (WhatsApp, Telegram, Instagram, Facebook …) in katholischen Gruppen zu missionieren.

Mitglieder katholischer Social-Media-Gruppen werden momentan immer wieder persönlich angeschrieben und eingeladen, einer anderen Gruppe beizutreten. Diese neue Gruppe trägt Namen wie etwa „Katholische Katechismus Gruppe“. In den neuen Gruppen werden an drei Abenden Vorträge mit vielen Bibelzitaten über die Rückkehr Jesu, die letzten Tage und einen dreistufigen Errettungsplan Gottes angeboten. Vieles von dem, was gesagt wird, kann einem als Katholik*in etwas eigenartig vorkommen. Offensichtlich wird der Hintergrund der nicht-katholischen Lehre, wenn das Buch „Das Wort erscheint im Fleisch“ genannt wird, auf dem die Lehren aufbauen:

 

Hinter diesen Gruppen steht die Bewegung „Kirche des Allmächtigen Gottes“ (Church of almighty God), eine chinesische Gemeinschaft. Sie ist eine synkretistische Neureligion, die sich auf biblische Texte beruft. Allerdings wird behauptet, dass diese durch die „Offenbarungen“ von Almighty God, die im Buch „Das Wort erschien im Fleisch“ und weiteren aufgeschrieben sind, korrigiert und übertroffen würden. Die apokalyptisch geprägten Lehren teilen die Welt in Schwarz und Weiß ein und beinhalten einen exklusiven Wahrheitsanspruch.

 

Die Anhänger dieser Gruppe sind sehr missionarisch, ohne ihre Mitgliedschaft offenzulegen. Sie wenden sich vor allem an engagierte katholische Personen, verwickeln Menschen in Gespräche über den Glauben und geben Links auf ihre eigenen Seiten an. Dadurch, dass sie viele Bibelstellen zitieren, ist es oft schwer zu erkennen, dass sie eine Lehre vertreten, die sich von der katholischen Lehre massiv unterscheidet. Die Anhänger sagen auch, wenn überhaupt, oft erst sehr spät, dass sie zur „Kirche des Allmächtigen Gottes“ gehören.

 

Johannes Sinabell von Kirche im Dialog - Weltanschauungsfragen ersucht Sie darum, in den Social Media sehr vorsichtig zu sein und gut zu überlegen, wem Sie folgen.

 

Wenn Sie unsicher sind und Fragen haben, wenden Sie sich bitte an ihn:

 

Johannes Sinabell, Kirche im Dialog – Weltanschauungsfragen
0151551 – 3119
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Augustsammlung

Bei der Sammlung inder Pfarre wurden € 1094,- gespendet. Davon entfallen auf die Kirchengemeinde in Hochegg € 563,-.
Ein herzliches Vergelt's Gott allen Spendern - insbesondere den Hocheggern.

Extreme Dürre in Äthiopien

Tausende Mütter und Väter in Äthiopien wissen gerade nicht, wie sie ihre Kinder ernähren sollen. Infolge von Krieg und Klimakrise droht am Horn von Afrika eine Hungersnot gravierenden Ausmaßes. Es ist die stärkste Dürre seit 40 Jahren. Die Caritas war im Juni vor Ort in Äthiopien. Was die Delegation dort erlebt hat, geht unter die Haut, macht traurig und wütend zugleich. Das Team hielt ein dreijähriges Mädchen im Arm, das von seiner Mama in eine Klinik gebracht wurde. Es war so abgemagert und dehydriert, so klein und zerbrechlich. Tezita, so heißt das Mädchen, wird die nächsten Wochen vermutlich nicht überleben ...

Südsudan

Neben Äthiopien ist auch die Ernährungssituation im Südsudan stark angespannt. Auch dort wollen wir helfen, damit die Schulen weiterhin finanziert werden können, denn tausende Kinder erhalten hier Essen und Unterricht.

 
 

Gottesdienstordnung für die Sommermonate Juli - September

An Sonntagen keine Änderung

Vorabendmessen :
 27.8.: Grimmenstein
 3.9.: Scheiblingkirchen

Werktagsmessen:
Montag:    18:30 Uhr   Thernberg
Dienstag:  10:15 Uhr   Pflege und Betreuungszentrum Scheiblingkirchen
Mittwoch: 18:30 Uhr   Edlitz
Donnerstag: 07:00 Uhr   Grimmenstein
Freitag:    07:15 Uhr   Scheiblingkirchen

 

 


Firmung 2022

Infos + Einteilung der Firmung am 24.6.

 


 

Neue Kirchenführer liegen am Schriftenstand auf und können für einen Beitrag von € 3,-- erworben werden.  


  

Durch die Stimme der Pfarrbewohner wurden folgende Personen in den Pfarrgemeinderat der Pfarre Edlitz Sankt Vitus gewählt:

 

  Brandstetter Christine
 

Milchrahm Lara